Verfasst von: ebersdorf | Dezember 1, 2009

Pfarrkirche zum Hl. Blasius Lehen

Pfarrkirche zum Hl. Blasius

Der Hl. Blasius war Bischof von Sebaste (jetzt Siwas in der Türkei). Während der Christenverfolgung unter Kaiser Diocletian wurde er von seinem Bischofsitz vertrieben, schließlich gefangen und erlitt den Märtyrertod (+316). Er ist einer der vierzehn Nothelfer und Patron gegen Halsleiden (Blasiussegen).

Kirchen, die diesem Heiligen geweiht sind, gibt es bei uns nur wenige. Sein Namensfest wird am 3.Februar gefeiert.

Wann genau die erste gemauerte Kirche innerhalb des Burgbereiches entstand, wissen wir nicht. Sicher ist aber bildete sie den Mittelpunkt der Festung, die ab 1471 ausgebaut wurde. Gotische Mauerreste weisen noch auf den alten Bau hin, der noch kein Gewölbe besaß.

Zwischen 1754 und 1768 baute man 14 Jahre an der jetzigen Barockkirche. Die Endabrechnung im Jahre 1768 ergab eine Summe von 2.682 Gulden und 51 Kreuzer. Der an der Nordseite stehende Turm geht von einem Viereck nach oben in ein Achteck über. Der untere Teil ist wahrscheinlich noch ein Reste der alten Burgbefestigung.

Die Kirche hat eine Länge von 22m, ist 8-9m breit und 9m hoch. Der Chor zeigt geraden Abschluß. Das Gotteshaus ist einschiffig und hat drei Altäre. Das schöne Hochaltarbild (Enthauptung des Hl. Blsius) stammt von Kremser Schmidt, ist mit der Jahreszahl 1795 signiert udn wurde von Josef v. Fürnberg um 60 Gulden angekauft und mit einem schweren Goldrahmen (36 Gulden) versehen. Das Aufsatzbild zeigt die Muttergottes mit dem Jesukind (aus 1740). Ebenfalls am Hochaltar sehen die beiden Statuen des Hl. Petrus  und Paulus aus 1850.

ZUR HAUPTSEITE

Advertisements
Verfasst von: ebersdorf | Dezember 1, 2009

Pfarrgemeinderäte/Pfarrkirchenräte

MMag. Marek Duda / Pfarrer und Vorsitzender des Pfarrgemeiderates u. Pfarrkirchenrates

Pfarrgemeinderat!
Name  /  Funktion

Rötzer Anna     /   Stellvertreterin  des Vorsitzenden / Ministranten
Brandhofer Christian   /  Pfarrvorstand
Köck Christian Mag.    /   Pfarrvorstand und Kath. Bildungswerk
Koppelhuber Anna      /   Pfarrvorstand
Sandler Ing. Rudolf     /   Pfarrvorstand und Kath.Männerbewegung
Gneißl Elisabeth         /    Pfarrsekretärin
Grossinger Hermine
Koppelhuber Ing. Werner
Kummer Monika       /   Ministranten
Landstetter Brigitta     /    Familien
Mayer Carmen       /    Jugend
Reiter Maria      /    Frauenbewegung und Schriftführerin
Steiner Franz     /    Mesner
Steinmetz Josefa
Wiesenbacher Christian

Pfarrkirchenrat
Name / Funktion

Koppelhuber Ing.Werner /  (Stellvertreter  des Vorsitzenden)
Brandhofer Christian
Gneißl Elisabeth
Grossinger Thomas
Müde Christoph
Sandler Ing.Rudolf
Schütz Johann
Heiß Martin

Verfasst von: ebersdorf | Dezember 1, 2009

Kapelle zur Hl. Elisabet in Weitenegg

Die Hl. Elisabet war eine ungarische Königstochter, die noch sehr jung an Jahren dem landgrafen von Thüringen vermählt wurde. Durch ihre Mildtätigkeit war sie weithin bekannt. (Rosenwunder). Sehr früh verwitwet weihte sie ihr weiteres Leben der tätigen Nächstenliebe. Namensfest am 19. November.

1927 ließ der damalige österreichische Bundeskanzler, Prälat Dr. Ignaz Seipel neben dem Geburtshaus seiner Mutter (Weitenegg 16) eine Kapelle errichten (Holzbau) und der Hl. Elisabet weihen. Haus und Kapelle schenkte er der Caritas Sozialis, welche dort einen Kindergarten bis 1938 betreute. Von 1945-1957 waren die Caritasschwestern wieder in Weitenegg (ohne Kindergarten). Seit 1.10.1958 sind Haus und Kapelle im Privatbesitz der Familie Johann und Anna Karl.

Verfasst von: ebersdorf | Dezember 1, 2009

Filialkirche zur Hl. Corona – Leiben

Die Hl. Corona und der Hl. Viktor wurden unter Kaiser Antonius Pius(138-161) in Syrien wegen ihres Bekenntnisses zum christlichen Glauben getötet. Der Leib der Hl. Corona, den man an herabgebogenen Baumwipfel gebunden hatte, wurde durch das Emporschellen derselben in Stücke gerissen. Das Namensfest ist am 14.Mai (Corona und Viktor). Das Kirchweihfest wird aber jeweils am Bittsonntag (Rogate) gefeiert.

Die Kirche wurde vor dem Jahre 1500 von den damaligen Herrschaftsbesitzern von Leiben, der Familie Lapitz, errichtet. Das Gewölbe des spätgotischen, zweischiffigen Baues fand erst 1593 seine Vollendung. Unter der Kirche befinden sich zwei Grufträume, die als herrschaftliche Begräbnisstätte dienten. Sie sind heute leer und verschlossen. Der mächtige, viereckige Turm brannte nach einem Blitzschlag 1922 ab. Beim Wiederaufbau erhielt das Dach die heutige Kuppelform.

Das Gotteshaus war anfangs auch dem Hl. Ulrich geweiht. Die drei Altäre sind aus Holz, polychromiert, im Knorpelwerkstil gearbeitet. Das Hochaltarbild zeigt das Martyrium der Hl. Corana, von dem Benifiziaten Josef Pfeiffer (1785-1866) gemalen, und das Aufsatzbild Gott Vater und den Hl. Geist (1680).

Der rechte Seitenaltar (Pestaltar) zeigt im Bild das Martyrium des Hl. Sebastian,  im Aufsatzbild die Hl. Rosalia und die Statue des Hl. Florian (1680). Der linke Seitenaltar ist der Marienaltar (Anfang des 18.Jhd.), er besteht aus der Marienstatue, dem Aufsatzbild mit der Schmerzhaften Muttergottes und der Statue des Hl. Josef. 1594 wurde die Grabtafel aus Holz (ehemalige Altartafel) für die Familie des Wolf Dietrich von Trautmannsdorf gestiftet. Auffallend sind die steinernen Grabmonumente für Frau Elisabeth von Lapitz (die Frau des Kirchenbauers), für den Ritter Joachim Volkhra, für das Ehepaar Wolf Dietrich und Christina von Trautmannsdorf, die Totenschlider der Ritter Volkhra und Trautmannsdorf, sowie drei schöne Holzepitaphe aus dem 17. Jahrhundert. Aus der Zeit um 1500 stammt ncoh die Tür der Sakristei mit Ihren Beschlägen. Die Orgel wurde 1902 aufgestellt und dürfte etwa 100 Jahre alt sein. Die Kirchenfenster stammen überwiegend aus der Zwischenkriegszeit.

Verfasst von: ebersdorf | Dezember 1, 2009

Willkommen

Willkommen auf der Hompage der Pfarre Ebersdorf.

Wir sind in NÖ im Bezirk Melk a.Donau, nahe der Donau zu Hause.

Kategorien